Digitale Gewalt kann Kinder und Jugendliche überall treffen: im Klassenchat, auf Social Media oder über Fake-Profile. Cybermobbing, Hate Speech, Bloßstellung oder sexualisierte Gewalt sind dabei nur einige der Formen, mit denen junge Menschen konfrontiert werden. Wer sich dagegen wehren will, muss die eigenen Rechte kennen und wissen, wo Unterstützung zu finden ist.
Genau hier setzt „Safe im Recht“ an. Mehrmals pro Woche können sich Kinder und Jugendliche online und kostenfrei zu rechtlichen Fragen beraten lassen. Getragen wird das Angebot von hauptamtlichen Mitarbeitenden und qualifizierten Ehrenamtlichen, darunter zahlreiche Jurastudierende. Neben digitaler Gewalt berät „Safe im Recht“ auch zu weiteren rechtlichen Fragen aus dem Alltag junger Menschen und leistet Aufklärungsarbeit an Schulen und in Jugendeinrichtungen.
Mit der Förderung durch die CMS Stiftung und die Crespo Foundation wird der in Frankfurt erprobte Ansatz nun auf rund vier weitere Standorte ausgeweitet, darunter München, Bonn und perspektivisch Thüringen. Voraussetzung dafür sind gut aufgestellte Strukturen der örtlichen Kinderschutzbünde und eine enge Anbindung an juristische Fakultäten, über die insbesondere Jurastudierende für das ehrenamtliche Engagement gewonnen werden können.
Gerade bei sensiblen Themen, über die Jugendliche nicht mit ihren Eltern oder anderen Bezugspersonen sprechen können oder möchten, kann die unabhängige Beratung eine wichtige Anlaufstelle sein. Gleichzeitig zeigen die steigende Zahl und Komplexität der gemeldeten Fälle, wie groß der Bedarf an niedrigschwelliger rechtlicher Unterstützung ist.

Doch was können Kinder und Jugendliche tun, wenn sie im Netz Gewalt erleben und nicht wissen, wo sie Hilfe finden? Und wie müssen rechtliche Unterstützungsangebote gestaltet sein, damit sie junge Menschen tatsächlich erreichen?
Darüber sprechen Stefanie Wismeth und Valentina Lauer vom Deutschen Kinderschutzbund in einer Folge des CMS-Podcasts „Law. Talk. Future.“. Im Mittelpunkt stehen digitale Gewalt, Hürden beim Zugang zum Recht und die Frage, wie Beratung verständlich, niedrigschwellig und nah an der Lebensrealität junger Menschen gestaltet werden kann.
Jetzt reinhören und mehr darüber erfahren, wie „Safe im Recht“ jungen Menschen dabei hilft, ihre Rechte zu kennen und wahrzunehmen.