Hand in Hand den Rücken stärken. Unsere Stiftung hilft helfen.

Wir wissen viel, aber nicht alles. Daher arbeiten wir mit ausgewählten Organisationen zusammen, die dichter am Geschehen sind und wissen, wie die beste und effektivste Unterstützung aussieht.

Die CMS Stiftung arbeitet aktuell unter anderem mit folgenden Kooperationspartnern zusammen:

Die Frauenberatungsstelle !Via aus Schleswig-Holstein , unter der Trägerschaft des Vereins Frauen helfen Frauen e.V, ist Anlaufstelle für Mädchen und Frauen ab 14 Jahren, die Gewalt erleben bzw. erlebt haben. !Via bietet Beratung und Unterstützung zu folgenden Themen an: sexualisierte Gewalt. Gewalt in der Partnerschaft, Stalking, Trennung/Scheidung, Schwangerschaft und/oder Schwangerschaftskonflikt. Neben der psychosozialen Beratung ist !Via an der Organisation öffentlichkeitswirksamer Veranstaltungen beteiligt, in der Netzwerkarbeit aktiv und führt Präventionsangebote durch, um geschlechterspezifischer Gewalt entgegenzuwirken.

Durch die Förderung der CMS Stiftung können gewaltbetroffene Frauen anonyme (dolmetscherinnengestützte) Beratungen bei Rechtsanwältinnen in Anspruch nehmen.

Die 24/7 ist die Zentrale Notaufnahme der Hamburger Frauenhäuser. Von Gewalt betroffene Frauen mit und ohne Kinder finden bei uns Zuflucht und Schutz. Die 24/7 befindet sich an einem anonymen Ort.

Der Aufenthalt ist zeitlich begrenzt und bietet die Möglichkeit zur Ruhe zu kommen. Die 24/7 vermittelt weiter in Frauenhäuser oder an andere Hilfsangebote.

Der Erstkontakt kann selbst, über eine Freundin, eine Vertrauensperson oder andere Beraterinnen hergestellt werden.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten, die für die kurzfristige juristische Erstberatung der betroffenen Frauen entstehen.

Die Beratungsstelle Allerleirauh in Hamburg bietet Mädchen und Jungen im Fall sexuellen Missbrauchs Hilfe und Unterstützung. Der zweite Schwerpunkt ist Prävention von sexueller Gewalt. Allerleirauh unterstützt durch kostenlose Beratung und therapeutische Begleitung darin, die Folgen der Gewalterfahrung zu verarbeiten und sich aus einem eventuell akut bestehenden Gewaltverhältnis zu lösen. Bei Bedarf vermittelt Allerleirauh Kontakt zu erfahrenen Anwälten.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Rechtsberatungsgespräche.

ArrivalAid ist eine Initiative zur Ausbildung und Fortbildung von Ehrenamtlichen, die Flüchtlinge auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Asylsuchende haben oft zu wenige Informationen über den Verlauf ihres Asylverfahrens. Zudem wissen sie häufig nicht, worauf sie während der Anhörung beim BAMF achten müssen, damit ihre individuelle Situation wahrgenommen und berücksichtigt wird. Ausgebildete Ehrenamtliche unterstützen die Flüchtlinge mit einem dreistufigen Hilfsangebot. Dieses umfasst das vorbereitende Gespräch mit dem Asylsuchenden, die Begleitung zur Anhörung und die Nachbereitung des Termins. Das Programm sieht keine Rechtsberatung vor, vielmehr geht es um Begleitung und Beistand im Asylverfahren. ArrivalAid ist in München gestartet. Mit Unterstützung der CMS Stiftung hat ArrivalAid zusammen mit örtlichen Partnern Beratungsangebote an verschiedenen Standorten in Deutschland aufgebaut.

Zudem fördert die CMS Stiftung den Aufbau der ArrivalAid-Integrationsbegleitung. Die Integrationsbegleitung unterstützt, ebenfalls durch geschulte Ehrenamtliche, Geflüchtete mit anerkannten Asylanträgen in den Bereichen Zugang zum Arbeitsmarkt, Wohnungssuche sowie Integration in die sozialen Sicherungssysteme.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich e. V. (BAG TOA)

Die BAG TOA setzt sich für Qualitätssicherung und Fortentwicklung des Täter-Opfer-Ausgleichs ein. Die Bundesarbeitsgemeinschaft vertritt die Interessen der TOA-Fachstellen und Mediatoren in Strafsachen. Sie fordert von Justiz und Politik die Absicherung und Ausweitung der Mediationsangebote. Jedes Opfer und jeder Täter einer Straftat soll bei Interesse die Möglichkeit zu einem qualifizierten Mediationsangebot in Strafsachen haben.

Die BAG TOA hat mit Unterstützung der CMS Stiftung einen zeitlich begrenzten Sonderfonds eingerichtet, um Opfern und Tätern schwerster Straftaten die Möglichkeit für ein qualifiziertes Mediationsangebot zu schaffen, solange es hierzu keine bundesweite Finanzierungsmöglichkeit gibt. Aus dem Sonderfonds werden auf Antrag eines Betroffenen Mediationsverfahren bezuschusst werden, für die es derzeit keine öffentliche Finanzierung gibt.

Bundesverband Kinderhospiz e.V.

Der Bundesverband Kinderhospiz macht sich seit 2002 für die 50.000 Familien in Deutschland stark, die ein unheilbar krankes Kind in ihrer Mitte haben, und hilft diesen schnell und unkompliziert. Sein Angebot bietet direkte Unterstützung für betroffene Familien. Außerdem vertritt der Bundesverband als Dachverband die Interessen von mehr als 130 ambulanten und stationären Kinderhospizeinrichtungen, fördert und unterstützt diese und ist eine starke Gemeinschaft für die Kinderhospizarbeit in Deutschland. Als Fachverband ist er Ansprechpartner für Politik, Wissenschaft, Medizin, Kostenträger, Ehrenamtliche, Förderer und Spender.

Über die Hilfsplattform www.frag-oskar.de ist der Bundesverband Kinderhospiz rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr kostenlos für betroffene Familien und alle Menschen erreichbar, die mit dem Tabu-Thema „Kind und Sterben“ konfrontiert sind – auch für Menschen in Trauer. Frag OSKAR bietet neben dem OSKAR Sorgentelefon (T. 0800 88 88 47 11) einen moderierten Live-Chat für betroffene Jugendliche, deren Geschwister und Freund*innen und einem moderierten Live-Chat für betroffene Familien an, ebenso wie die Sprechstunde für sozialrechtliche Fragen und die Mailberatung OSKAR-Sorgenmail.

Die CMS-Stiftung fördert die Sprechstunde für sozialrechtliche Fragen für Familien mit einem unheilbar kranken Kind im Rahmen des Hilfsportals Frag OSKAR.

Dachverband Law Clinics

Der Dachverband Studentischer Rechtsberatungen ist ein Zusammenschluss aus mehreren Law Clinics, die Menschen in persönlichen Notlagen kostenlosen Rechtsrat geben. Dieser Zusammenschluss hat das Ziel, die Rechtsberatungsqualität durch die Entwicklung gemeinsamer Standards zu sichern, Erfahrungen und Wissen auszutauschen, bestehende Law Clinics strukturell zu unterstützen, die Neugründungen von Law Clinics zu begleiten, überregionale Fort- und Weiterbildungsveranstaltungen durchzuführen und die gemeinsamen Interessen der Law Clinics zu verwirklichen.
Die CMS Stiftung unterstützte den Gründungsprozess des Dachverbands fachlich wie finanziell und begleitet weiterhin als struktureller Förderer dessen Arbeit.

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist die unabhängige Nationale Menschenrechtsinstitution Deutschlands. Das Institut ist u.a. mit dem Monitoring der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention betraut worden und hat hierfür entsprechende Monitoring-Stellen eingerichtet. Diese tragen dazu bei, die Kinderrechte bekannter zu machen und deren Einhaltung in Deutschland kritisch zu begleiten. Trotz der Vorgaben aus Artikel 7 der UN-Kinderrechtskonvention wird nicht jedes geflüchtete Kind bei Geburt registriert und erhält eine Geburtsurkunde. Dies beruht häufig auf mangelnden Kenntnissen über die bestehenden gesetzlichen Mechanismen und ebenso auf einem fehlenden Bewusstsein der Bedeutung von Geburtsurkunden. Die Monitoring-Stelle möchte Informationen zur Geburtenregistrierung zielgruppenspezifisch aufbereiten und verbreiten. Mit der Förderung durch die CMS-Stiftung sollen insbesondere Fachkräfte der sozialen Arbeit in Unterkünften für geflüchtete Menschen und Standesbeamt:innen über die kinderrechtskonforme Anwendung der bestehenden gesetzlichen Mechanismen im Personenstandrecht informiert werden. Die Sensibilisierung soll dazu beitragen, dass alle in Deutschland geborenen Kinder eine Geburtsurkunde erhalten und ihnen so der Zugang zum Recht ermöglicht wird.

Seit seiner Gründung 1993 hilft Dunkelziffer e.V. Mädchen und Jungen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, sowie ihren Vertrauenspersonen. Die Organisation bietet Beratungsgespräche und Therapien an und engagiert sich in der Präventionsarbeit. Angestrebt wird die Verbesserung der Situation kindlicher Opfer sexueller Gewalt bereits vor Erstattung einer Anzeige, im polizeidienstlichen Ermittlungsverfahren und in der Gerichtsverhandlung, z.B. durch zügige Durchführung der Strafverfahren und Vermeidung von Mehrfachvernehmungen. Darüber hinaus werden Schulungen für Kriminalbeamte, Staatsanwälte und Richter angeboten. Mit dieser bundesweit einzigartigen Initiative gelingt es Dunkelziffer e.V., alle an der Ermittlung beteiligten Berufsgruppen im Kampf gegen Kinderpornografie zu stärken und den Austausch zu fördern.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten von Beratungsgesprächen und beteiligt sich an der Finanzierung der Seminare. Außerdem trägt sie die Kosten für die Kommunikationskampagne zum Thema „Gewalt gegen Kinder“ während der Corona-Krise.

35 Freiwillige mit eigener Flucht- und/oder Migrationsgeschichte unterstützen seit drei Jahren, geflüchtete Familien in 11 Pankower Gemeinschaftsunterkünften. Die Family Guides geben ihre eigenen, bereits erprobten Erfahrungen weiter oder sie suchen zusammen mit ihren Koordinatoren passende Beratungs- und Hilfsangebote. Dabei geht es immer darum, den Familien Wege aufzuzeigen, die sie gut selbst beschreiten können bzw. sie soweit zu begleiten, dass sie die Angebote gut für sich nutzen können. Die CMS Stiftung unterstützt die Ausstattung der Family Guides mit Mobiltelefonen, damit auch in Pandemie-Zeiten die Kommunikation mit den betreuten Familien aufrechterhalten werden kann. www.family-guides.de

Seit 40 Jahren bieten die Hamburger Autonomen Frauenhäuser Schutz vor Gewalt und konnten allein in den letzten zehn Jahren 7.201 Frauen und 5.414 Kinder Schutz bieten. Denn Kinder erleben diese Gewalt immer mit. Wir bieten allen Frauen, die häusliche Gewalt erlebt haben, und ihren Kinder vorübergehend Unterkunft und Schutz – unabhängig von Herkunft und finanzieller Situation. Dazu gehören immer auch individuelle Beratung und Perspektivenentwicklung für ein Leben ohne Gewalt. Häusliche Gewalt darf nicht ignoriert, toleriert oder bagatellisiert werden. https://hamburgerfrauenhaeuser.de/startseite/

Die Förderung der CMS Stiftung ermöglicht Kommunikations-Maßnahmen, die infolge der Corona-Krise zur Erreichung der Zielgruppe erforderlich sind.

Frauenhorizonte – Gegen sexuelle Gewalt e.V.

Frauenhorizonte unterstützt Frauen und jugendliche Mädchen, die eine Vergewaltigung, sexualisierte Nötigung, Belästigung oder andere Formen sexualisierter Gewalt erlebt haben oder sich davon bedroht fühlen – egal, ob die Tat gerade erst geschehen ist oder schon länger zurückliegt. Zur Bewältigung der Folgen sexualisierter Gewalt und Stabilisierung der Betroffenen begleitet Frauenhorizonte psychosozial, therapeutisch sowie durch psychosoziale Prozessbegleitung.

Mithilfe der CMS Stiftung können fortan Frauen in wirtschaftlich schwierigen Lebenssituationen, die am Arbeitsplatz sexualisierte Grenzverletzungen und Übergriffe erlebt haben, eine Rechtsberatung bei einer/einem Arbeitsrechtler:in in Anspruch nehmen. Sie erhalten so die Möglichkeit dagegen vorzugehen, erste juristische Schritte einzuleiten und damit den Tätern ihre Grenzen aufzuzeigen.

Die Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt, die unter der Trägerschaft des Frauennotrufs Kiel e.V. steht, ist eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Über Öffentlichkeitsarbeit, Fachtagungen, Fortbildungen und Netzwerkarbeit zielt die Frauenberatungs- und Fachstelle außerdem auf Sensibilisierung der Öffentlichkeit, um Gewalt gegen Frauen und Diskriminierung von Frauen entgegenzuwirken. Das Beratungsangebot für Betroffene umfasst Unterstützung und Begleitung bei der Bewältigung erlebter sexueller Gewalt und richtet sich neben den Betroffenen auch an professionelle Unterstützerinnen, unterstützende Angehörige und Vertrauenspersonen.

Die CMS Stiftung fördert anonyme Beratungen bei Anwältinnen zu den rechtlichen Fragen, die in Zusammenhang mit der erlebten Gewalt und deren Folgen stehen.

Der Frauennotruf Lübeck ist eine Krisen- und Traumaberatungsstelle für Frauen und Mädchen ab 14 J., die sexuelle Gewalt, Belästigung, Stalking, Gewalt in der Partnerschaft oder sexuellen Missbrauch erfahren haben. Wir bieten Betroffenen Gespräche zur Stabilisierung im Alltag, Informationen zum Gewaltschutz und zum Strafverfahren, sowie die Vermittlung weiterer sozialer Hilfen. Auch Angehörige und Fachkräfte können sich informieren und unterstützen lassen.

Die CMS Stiftung fördert anonyme Beratungen bei Anwältinnen zu rechtlichen Fragen, die in Zusammenhang mit erlebter Gewalt und deren Folgen stehen.

Der Frauennotruf Mainz e.V. arbeitet seit 1979 zum Thema sexualisierter Gewalt. Wir beraten und unterstützen Frauen und Mädchen ab 14 Jahren, die sexualisierte Gewalt erleben oder erfahren haben sowie deren Bezugspersonen und Fachkräfte. Beratungen sind vertraulich, kostenfrei und auf Wunsch anonym. Beratungen können persönlich, telefonisch oder online stattfinden, unabhängig davon, wie lange die Gewalt zurückliegt und ob Anzeige erstattet wurde oder nicht. Weitere Arbeitsschwerpunkt sind Öffentlichkeits- und Politische Arbeit sowie Präventions- und Fortbildungsangebote

Die CMS Stiftung unterstützt den Verein bei der Modernisierung der digitalen Infrastruktur sowie bei verschiedenen Kommunikationsangeboten, damit auch in Pandemie-Zeiten die Kommunikation mit der Zielgruppe aufrechterhalten werden kann.

Der Münchner H-TEAM e.V. bietet ambulante Dienstleistungen für Menschen an, die von Krankheit, Unfall oder sozialen Nöten betroffen sind oder denen der Verlust der Wohnung bevorsteht. Der Buchstabe H steht als Abkürzung für „Hilfe/Helfer“. Das H-TEAM hat sieben verschiedene Hilfeabteilungen. Eine davon ist die kostenlose Rechtsberatung für finanziell Bedürftige. Derzeit beraten an drei Vormittagen in der Woche Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in allen Rechtsgebieten. Im Jahre 2017 fanden 688 Beratungen statt.

Die CMS Stiftung unterstützt dieses Projekt, indem sie sich an der Gesamtfinanzierung der rechtlichen Anlaufstelle für Bedürftige beteiligt.

IJM Deutschland e.V.

IJM Deutschland ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM). Weltweit setzt sich IJM für die Rechte finanziell bedürftiger Menschen ein, die von Gewalt betroffen sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Menschenhandel und moderner Sklaverei. In Zusammenarbeit mit den Regierungen der IJM-Projektländer verbessert IJM auf der ganzen Welt die Funktionsfähigkeit von Rechtssystemen zum wirksamen Schutz von Menschen. Damit wird der gesamten Region signalisiert, dass die Ausbeutung von Menschen und die Verletzung ihrer Rechte nicht straffrei bleibt. Für eine nachhaltige Veränderung schult IJM Polizisten, Staatsanwälte und Richter und stärkt gleichzeitig Betroffene, indem sie von IJM durch eine psychosoziale Nachsorge in ein eigenständiges Leben begleitet werden.

Die CMS Stiftung beteiligt sich an der Förderung des Aufbaus einer IJM-Präsenz in Bukarest, um den Menschenhandel in und durch Rumänien nach Westeuropa einzudämmen.

Die Kreuzberger Kinderstiftung gemeinnützige Aktiengesellschaft setzt sich für Bildungsgerechtigkeit und Jugendengagement ein. Sie fördert Projekte, vergibt Stipendien und setzt eigene Programme um – in Kreuzberg, Berlin und bundesweit.

Zu den Programmen der Kreuzberger Kinderstiftung gehört die Förderung von Projekten in Deutschland, um Kinder und Jugendliche zur aktiven Mitgestaltung ihres Lebensumfelds zu motivieren und ihr zivilgesellschaftliches Engagement zu unterstützen. Außerdem vergibt sie verschiedene Stipendien. Dazu gehören Stipendienprogramme, die Realschüler*innen sowie Jugendlichen, die in der Obhut des Jugendamtes aufgewachsen sind, Auslandserfahrungen ermöglichen. Ein weiterer Schwerpunkt der Kreuzberger Kinderstiftung ist die Förderung von benachteiligten jungen Erwachsenen auf ihrem Zweiten Bildungsweg.

Die CMS Stiftung fördert das Projekt „Mit Recht zu Bildung“, durch das ehrenamtliche Mentor*innen Basiswissen über häufige juristische Probleme im Rahmen von Schulungen und benachteiligte junge Menschen individuelle juristische Erstberatungen erhalten.

LÂLE in der IKB e.V. ist eine Fachberatungsstelle, die Menschen mit Migrationsgeschichte ab 14 Jahren berät, die in ihrer Beziehung oder Familie Gewalt erleben oder die von einer Zwangsheirat betroffen sind. Auch Freund*innen und Angehörige sowie Multiplikator*innen können beraten werden. Wir beraten unabhängig von Religion, Kultur, Aufenthaltsstatus, sexueller Orientierung oder sexueller Identität. Wir beraten kostenfrei, vertraulich und auf Wunsch auch anonym. Zu unseren Beratungsstandards zählen weiterhin Sensibilität, ein interkultureller Arbeitsansatz mit einem interkulturellen Team, Beratung in der Muttersprache oder mit Hilfe von Dolmetscher*innen sowie Beratung an einem externen Ort. Neben der Einzel- und Krisenberatung, bieten wir nach Bedarf auch Paar- und Familienberatung an, unterstützen bei der Entwicklung neuer Perspektiven, informieren zu rechtlichen, medizinischen und therapeutischen Hilfestellungen und vermitteln bei Bedarf an weiterführende Stellen. Weitere Informationen unter www.ikb-lale.de.

Durch die Förderung der CMS Stiftung können ratsuchende Frauen anonyme (dolmetscherinnengestützte) Erstberatungsgespräche bei Rechtsanwältinnen in Anspruch nehmen.

Die Law Clinic Rostock ist ein gemeinnütziger Verein, der Geflüchteten und Mittellosen unentgeltliche Rechtsberatung anbietet. Seit 2015 ist das Ziel des Vereins, im komplexen Bereich des Migrations- und Aufenthaltsrechts als Schnittstelle zu den Behörden in asylrechtlichen, administrativen und organisatorischen Fragen zu helfen. Um dies zu verwirklichen, wird jährlich ein Ausbildungszyklus zu Asyl- und Aufenthaltsrecht angeboten, das von mehreren Praktiker:innen in diesem Bereich gestaltet wird. 2020 wurde das Ausbildungsprogramm erweitert, um auch zivilrechtliche Inhalte zu umfassen und das Beratungsangebot breiter zu fächern. Die CMS Stiftung fördert das juristische Ausbildungsprogramm sowie zugehörige Sachkosten.

Die Beratungsstelle MiRA – „Mit Recht bei der Arbeit!“– hat als Hauptanliegen, der Ausbeutung von Geflüchteten und Menschen aus Drittstaaten entgegen zu wirken. Um Menschen präventiv vor Ausbeutung und Benachteiligung zu schützen, informiert die Beratungsstelle MiRA Geflüchtete über ihre Arbeitsrechte vor Antritt einer neuen Beschäftigung. Zudem unterstützt sie bei der Durchsetzung ihrer Rechte und Ansprüche während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses.

MiRA bietet dort Unterstützung, wo viele andere Hilfs- und Unterstützungsangebote für diese spezielle Zielgruppe nicht mehr greifen, da sie sich meist auf Integrations- und Eingliederungsmaßnahmen konzentrieren. MiRA ergänzt die sonstigen Angebote der Flüchtlingshilfe mit Informationen und Beratung zu arbeits- und sozialrechtlichen Themen und unterstützt die Hilfesuchenden bei Fragen im Zusammenhang mit offiziellen Arbeitsverhältnissen, aber auch mit undokumentierter Arbeit, Kündigung und Entlohnung. Dazu stehen mira-Berater*innen mit entsprechender Fachkompetenz den Geflüchteten zur Seite.

Die CMS Stiftung unterstützt das Projekt MiRA in der Fortführung und dem Aufbau weiterer Unterstützungsstrukturen für Geflüchtete und Menschen aus Drittstaaten.

OLL INKLUSIV steht als gemeinnützige Initiative dafür, Einsamkeit und Isolation mit Austausch und Miteinander zu begegnen. Es geht uns darum, die Senioren und Senioritas ab 60+ ins aktuelle Geschehen einzubeziehen. Mit neuen Begegnungsstätten, die oftmals nur jüngerem Publikum zu Verfügung stehen, und mit Angeboten rund um Tanz, Ausflügen, Vorträgen und Dokumentarfilmen schaffen wir ein buntes Programm für die lebenserfahrene Generation. Darüber hinaus stehen rund 30 Ehrenamtliche mit Rat und Tat zur Seite, übernehmen Besorgungen oder „leihen einfach ein Ohr, damit das Gefühl von Alleinsein nicht die Oberhand gewinnt.“ Die Philosophie „gemeinsam statt einsam‟ wird während Corona auf eine harte Probe gestellt. Als Antwort darauf hat Oll INKLUSIV eine App fürs Smartphone entwickelt, mit der sich Menschen ab 60+ zu einer Gemeinschaft zusammenfinden können.

Die CMS Stiftung unterstützt dieses Vorhaben durch die Finanzierung der Entwicklungskosten für die App.

Die Opferhilfe Hamburg ist eine professionelle Krisenberatungsstelle für Erwachsene, die aktuell oder in der Vergangenheit Opfer einer Straftat geworden sind. Sie bietet psychologische, traumaspezifische Beratung durch ärztliche und psychologische Psychotherapeuten an. Auch Angehörige und Zeugen einer Straftat können durch die Opferhilfe beraten werden. Die Beratung ist kostenfrei und kann auch anonym erfolgen. Zusätzlich bieten die Mitarbeiter Fortbildungen zu den Themen häusliche und sexualisierte Gewalt, Stalking und Traumafolgen an.

Die CMS Stiftung übernimmt im Falle fehlender finanzieller Mittel die Kosten des ersten Rechtsberatungsgesprächs. Zudem finanzierte die CMS Stiftung die Anschaffung digitaler Kommunikationstechnik, damit auch in Pandemie-Zeiten die Kommunikation mit der Zielgruppe aufrechterhalten werden kann.

ParaGreif – studentische Rechtsberatung e.V.

ParaGreif – studentische Rechtsberatung e.V. bietet Bedürftigen aus Greifswald eine kostenfreie Rechtsberatung in vielen Fragen des Zivil- und öffentlichen Rechts. Der praktische Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vertragsrecht (Telefonverträge, Mietverträge, Verbraucherschutzrecht). Engagierte Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Greifswald beraten ehrenamtlich unter der Betreuung kompetenter Volljuristen und stellen so eine erste Anlaufstelle für Hilfesuchende dar. Die Berater erhalten regelmäßige Aus- und Fortbildung, um einen hohen Standard der Beratung sicherzustellen. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis erhalten sie eine umfassende Ausbildung, die über das an der Universität Gelehrte hinaus geht – und tun so noch etwas Gutes für jene, die einen kostenpflichtigen Rechtsrat schwer oder gar nicht bekommen können.

Die CMS-Stiftung unterstützt ParaGreif durch die Finanzierung eines Seminares, das der Ausbildung der Berater dient.

PARAlegal ist eine studentische Rechtsberatung, die 2011 gegründet und seit März 2013 als Verein organisiert ist. Mittlerweile zählt das Projekt mit fast 250 Mitgliedern und einem Mandatsaufkommen von ca. 150 Fällen im Jahr zu den größten studentischen Rechtsberatungen Deutschlands.
PARAlegal bietet abweichend vom US-Amerikanischen Vorbild keine straf- oder steuerrechtliche Beratung. Zudem wird der Verein als studentische Hochschulgruppe unabhängig von der Fakultät betrieben, insbesondere aber durch deren Mitarbeiter unterstützt.
Im Kernbereich bietet PARAlegal unentgeltliche und umfassende Rechtsberatung für jedermann. Hierbei haben die Mitglieder die Möglichkeit, praktische Erfahrungen zu sammeln, das theoretische Wissen an echten Lebenssachverhalten anzuwenden und juristische Schlüsselqualifikationen zu erwerben. Die Lösung, eine umfassende rechtliche Würdigung des Anliegens des Mandanten, wird selbstständig durch die Mitglieder erarbeitet. Jedes Mandat wird zusätzlich durch einen Volljuristen betreut, welcher den Studierenden bei Fragen zur Seite steht und eine Endkontrolle der Ergebnisse vornimmt. Dadurch wird zum einen die Qualität der rechtlichen Beratung gesichert und zum anderen den Mitgliedern ermöglicht, in einem sicheren Umfeld neue Herausforderungen zu meistern.
Der Verein bietet seinen Mitgliedern ein vielseitiges Fortbildungsangebot. Bereits in den Anfangssemestern können interessierte Studierende an ausgewählten Kursen teilnehmen und frühzeitig wichtige Impulse für die Beratungspraxis erhalten . PARAlegal arbeitet stets daran, sein Angebot zu erweitern, die Rechtsberatung auszubauen, neue Kooperationen zu gründen und bereits bestehende Zusammenarbeiten zu intensivieren.

Die CMS Stiftung unterstützt PARAlegal e.V. mit der Finanzierung des Kommunikationsmaterials.

Pro Bono Heidelberg – Studentische Rechtsberatung e.V.Pro Bono Heidelberg – Studentische Rechtsberatung e.V. berät auf unentgeltlicher Basis in Fragen des Zivil- und des Asylrechts. Das Ressort Zivilrecht befasst sich in erster Linie mit Problemen aus dem Miet-, Arbeits- oder aus dem allgemeinen Vertragsrecht. Schwerpunkt des Ressorts Asylrecht bildet die asylrechtliche Beratung im Rahmen von Sprechstunden. Dabei konzentriert sich die Beratungstätigkeit auf die allgemeine Auskunft zu asylrechtlichen Fragestellungen sowie auf die gezielte Vorbereitung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf ihre Anhörung beim BAMF. Des Weiteren engagiert sich der Verein regelmäßig im Rahmen von Vorträgen und vermittelt Hospitationsmöglichkeiten für Studierende in den unentgeltlichen Beratungsstunden des Anwaltsvereins Heidelbergs.

Die CMS Stiftung fördert die Finanzierung einer Ringvorlesungs-Reihe zum Asylrecht. Die Vorlesung dient der Fortbildung der ehrenamtlichen studentischen Berater.

Suse – sicher und selbstbestimmt. Im Recht.

Das Projekt des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hat zum Ziel, den Zugang zum Recht für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderungen und anderen Beeinträchtigungen zu verbessern, da diese in höherem Maße von Gewalt betroffen oder davon bedroht sind als Menschen ohne Behinderungen. Zudem bleibt ihnen der Zugang zu rechtlichen Schritten oftmals versperrt. Das Projekt Suse möchte diese Barrieren sichtbar machen und daraus Handlungsansätze entwickeln. Dabei greift es auf partizipative Methoden zurück, um die Zielgruppe aktiv mit einzubeziehen. Die einzelnen Projektbausteine bestehen u.a. aus einer Bestandsaufnahme, der Erstellung barrierearmer Informationsmaterialien zu den Rechten von Frauen und Mädchen mit Behinderungen (bspw. zum Ablauf von Gerichtsverfahren oder Handlungsmöglichkeiten bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz) sowie für Fachkräfte, um für die Bedarfe von gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen mit Behinderungen bezogen auf ihren Zugang zum Recht zu sensibilisieren. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Oktober 2017 bis September 2020.

Die CMS Stiftung unterstützt „Suse – sicher und selbstbestimmt. Im Recht“ Projekt durch eine Beteiligung an der Gesamtfinanzierung. Neben Aktion Mensch e.V. ist sie alleiniger Förderer der vielfältigen Projektmaßnahmen.

Refugee Law Clinic Dresden

Die Refugee Law Clinic Dresden ist eine studentische Initiative an der Technischen Universität Dresden, die kostenlose Rechtsberatung im Asyl- und Aufenthaltsrecht durchführt. Ihr Ziel ist es, Geflüchteten und Asylsuchenden in Dresden Zugang zur Rechtshilfe zu ermöglichen. Im Rahmen ihrer Teilnahme an der RLC Dresden setzen sich Studierende dafür ein, dass alle Menschen, unabhängig von Vermögen und Sprachkenntnissen, im bürokratischen Rechtssystem Unterstützung und Orientierung erhalten. Das Projekt, das heute ein fester Bestandteil der Dresdener Beratungslandschaft ist, wurde im Herbst 2015 durch Studierende der TU Dresden als Reaktion auf die steigende Zahl von Geflüchteten in Deutschland und die Überlastung von Anwält:innen und Beratungsstellen initiiert.

Die CMS Stiftung unterstützt die RLC Dresden bei der Erstellung einer Videoreihe zu rechtlichen Fragen rund um das Asyl- und Aufenthaltsrecht.

Refugee Law Clinic Gießen

Die Refugee Law Clinic Gießen ist ein interdisziplinäres und praxisbezogenes Ausbildungsangebot am Fachbereich Rechtswissenschaft der Justus-Liebig-Universität Gießen.
Die RLC bietet Studierenden eine fundierte Ausbildung im Asyl- und Migrationsrecht und ermöglicht eine intensive Zusammenarbeit mit Praktikern. Durch eine enge Verzahnung von theoretischer und praktischer Ausbildung im Asyl- und Flüchtlingsrecht werden Studierende bereits während ihres Studiums zu einer echten Rechtsberatung für Schutzsuchende befähigt. Das Beratungsangebot richtet sich an Asylsuchende, die in der Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen (EAE) untergebracht sind und/oder in Gießen ihr Asylverfahren beginnen.

Die CMS Stiftung unterstützt die Durchführung von Weiterbildungswochenenden für die ehrenamtlich beratenden Studierenden.

Refugee Law Clinic Göttingen e.V.

Der Refugee Law Clinic Göttingen e.V. bietet kostenlose Rechtsberatung für Geflüchtete und AusländerInnen an. Ziel des Vereins ist es, diesen Menschen eine kostenlose und qualifizierte juristische Beratung zu bieten und sie so bei ihrem Aufenthalt in Deutschland zu unterstützen. Vor Einstieg in die Beratung durchlaufen die studentischen BeraterInnen eine umfangreiche Ausbildung. Auf diese Weise erhalten sie einen Einblick in das deutsche und europäische Rechtssystem und verfestigen über die praktische Anwendung ihre Kenntnisse in einem Rechtsgebiet, das über das Studium nur in Teilen abgedeckt wird. Der Verein ist nicht nur Anlaufstelle für Geflüchtete bei rechtlichen Fragen zum Asylverfahren. Er will auch durch Veranstaltungen auf die Themen Flucht und Migration aufmerksam machen und damit Rassismus und Ausländerfeindlichkeit in der Gesellschaft entgegenwirken.

Die CMS Stiftung übernimmt die Finanzierung der Ausbildung für die studentischen BeraterInnen.

In der Refugee Law Clinic Hamburg engagieren sich Studierende der Rechtswissenschaften ehrenamtlich in der Rechtsberatung für Geflüchtete und werden regelmäßig fortgebildet. Der Fokus der Beratungen liegt auf den Themengebieten Familiennachzug, Dublin-Verfahren und auf der Vorbereitung der asylrechtlichen Anhörung.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Supervision der studentischen Rechtsberater durch erfahrene Rechtsanwälte und Professoren.

Die Refugee Law Clinic Hannover e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Ziel es ist, Geflüchteten und Migranten in der Region Hannover eine kostenlose Rechtsberatung zu ermöglichen und ihnen somit effektive Hilfestellung bei asyl- und ausländerrechtlichen Fragen und der Kommunikation mit Behörden anzubieten. Die Beratung erfolgt dabei im Sinne der Clinical Legal Education durch das Engagement von Studierenden, welche im Rahmen von umfassenden Ausbildungsseminaren auf die Beratungstätigkeit vorbereitet werden. Mithilfe von regelmäßig stattfindenden Supervisionstreffen und Ringvorlesungen bilden sich die Beratenden dabei stetig über aktuelle Entwicklungen im Asyl- und Ausländerrecht weiter und gewährleisten so langfristig eine qualifizierte Beratung.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten für anwaltliche Seminare, Lehrbücher, eine Ausbildungsfahrt und die anwaltlichen Supervisionstreffen.

Der Refugee Law Clinic Jena e.V. bietet Geflüchteten Hilfestellung an, um sich im deutschen Rechtssystem zurechtzufinden. Dazu bieten vorwiegend Studierende der Rechtswissenschaften unter Anleitung von Volljurist:innen niedrigschwellige, ehrenamtliche Rechtsberatung im Ausländerrecht sowie Unterstützung im Verwaltungsverfahren an. Zur Qualifizierung neuer Beratender organisiert der Verein ein jährliches Ausbildungsprogramm in den relevanten Rechtsbereichen entsprechend dem clinical-legal-education Ansatz.

Die CMS Stiftung trägt die Kosten des Ausbildungsdurchgangs 2019.

Der Refugee Law Clinic Munich e.V. ist ein studentischer Verein, der Geflüchteten und Ausländer:innen kostenlose Rechtsberatung im Bereich des Asyl- und Ausländerrechts anbietet. Sozial benachteiligten Personengruppen wird auf diesem Wege der Zugang zu einer qualifizierten Rechtsberatung ermöglicht, und die Studierenden sammeln praktische Erfahrung in der Mandatsarbeit. Jährlich übernehmen die Studierenden, unterstützt von erfahrenen Rechtsanwält:innen, mehr als 100 Mandate. Die Beratungsschwerpunkte liegen dabei in der Regel auf dem Ablauf des Asylverfahrens und der Anhörung, sowie auf rechtlichen Fragestellungen zum Familiennachzug, zu Ausbildungs- und Arbeitsplatzperspektiven und zu Aufenthaltsbedingungen. Zur Vorbereitung auf die Beratertätigkeit, durchlaufen alle studentischen Berater:innen ein umfassendes Ausbildungsprogramm zu relevanten Rechtsfragen des Asyl- und Ausländerrechts, das Vorlesungen, Arbeitsgemeinschaften, eine Beratungssimulation, einen Workshop und ein Ausbildungswochenende beinhaltet. Die CMS Stiftung übernimmt die Finanzierung des Ausbildungswochenendes und die Kosten für die Versicherung des Vereins.

Die Refugee Law Clinic Trier e.V. ist eine erste Anlaufstelle für Asylsuchende, die mit einem für sie fremden Rechts- und Verwaltungssystem konfrontiert sind. Studierende der Rechtswissenschaften beraten ehrenamtlich Asylsuchendende zum Asyl- und Aufenthaltsrecht, zur Familienzusammenführung und zum Asylbewerberleistungsgesetz. Neben diesem beratenden Schwerpunkt bietet die RLC Trier Vernetzung zwischen Schutzsuchenden und Akteuren der Flüchtlingshilfe, bspw. zu psychologischen Beratungsstellen.

Die CMS Stiftung trägt die Mietkosten für die Beratungsräumlichkeiten.

Die Senioren-Rechtshilfe Köln (SRK) ist ein gemeinnütziger eingetragener Verein von Studierenden der Universität zu Köln, der nach dem Konzept einer Law Clinic unentgeltlich die Ältesten der Gesellschaft bei rechtlichen Problemen unterstützt. Das Angebot der SRK wird von ehrenamtlich arbeitenden Studierenden der Rechtswissenschaften mit Unterstützung von Volljuristen ermöglicht.
Der im Jahre 2014 gegründete Verein setzt sich unentgeltlich, kompetent und zuverlässig für die rechtlichen Belange von Senior*innen ein.  Das Ziel ist, Senior*innen bei der Einordnung und Klärung ihrer rechtlichen Interessen zu unterstützen. Dazu gehören beispielsweise auch Behördengänge oder die Kontaktaufnahme mit anderweitigen Beratungsstellen. Der Verein möchte dazu beitragen, dass ältere Menschen möglichst viel an der heutigen Gesellschaft teilhaben können. Herausforderungen ergeben sich hier nicht selten durch die ständig zunehmende Bürokratisierung und Technisierung, da das Anfordern/Herunterladen von Formularen, das Beantragen von Geldern etc. oft nur noch über das Internet möglich ist und insgesamt viel mehr Bürokratie zu erledigen ist. Zum anderen zeigt die Erfahrung, dass immer öfter auch die finanziellen Mittel fehlen, eigene Belange klären und durchsetzen zu können.

Die CMS Stiftung fördert die Entwicklung eines Videos zur Steigerung der Bekanntheit des studentisches Beratungsangebots im Umfeld von Senioren.

Der Straßenkinder e.V. setzt sich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, die aus dem gesamten Bundesgebiet stammen und in Berlin auf der Straße leben. Dabei unterstützt das Team durch Notversorgung wie durch mobile Essensausgaben, aufsuchende Straßensozialarbeit zu Fuß oder durch das Beratungsfahrzeug, um Kontakt aufzubauen und weiterführende Hilfen anzubieten. Zudem bietet der Verein mit seinen Anlauf- und Beratungsstellen die Möglichkeit, sich aufzuwärmen, die Kleiderkammer sowie Dusch- und Waschmöglichkeiten zu nutzen und an aktivierenden und tagesstrukturierende Maßnahmen teilzunehmen. Durch die Sozial- und Rechtsberatung und die intensive Einzelbetreuung und Begleitung zu Ämtern und Institutionen, unterstützen die Streetworker die Jugendlichen dann Stück für Stück auf dem Weg zurück in ein geregeltes Leben.

Die CMS Stiftung fördert die regelmäßig stattfindende Anwaltssprechstunde für die Jugendlichen auf der Straße und unterstützt die Fort- und Weiterbildung der Streetworker zu rechtlichen Themen.

Die Studentische Rechtsberatung Göttingen für bedürftige Menschen wurde im September 2011 an der Universität Göttingen in Zusammenarbeit mit der Göttinger Tafel e.V. gegründet. Dieses Kooperationsprojekt hat sich aufgrund steigenden Bedarfs und einer kontinuierlich wachsenden Nachfrage zu einer anerkannten Institution entwickelt. Sie unterstützt als niederschwelliges, kostenloses Beratungsangebot bedürfte Menschen dabei, Unsicherheiten bei der Durchsetzung eigener Interessen abzubauen und gegebenenfalls weitergehende anwaltliche Hilfe einzuholen. Die Schwerpunkte liegen beispielsweise in einer Analyse des individuellen Rechtsproblems oder in der Vermittlung von Informationen zur allgemeinen Beratungs- und Prozesskostenhilfe. Das Kooperationsprojekt findet wöchentlich in den Räumlichkeiten der Göttinger Tafel statt.

Bereits seit einigen Jahren fördert die CMS-Stiftung die Studentische Rechtsberatung Göttingen und übernimmt unter anderem die Lizenzgebühren für den Zugriff auf juristische Datenbanken.

Studentische Rechtsberatung TrierDie Studentische Rechtsberatung Trier ist eine studentische Initiative, deren Ziel es ist, unentgeltliche Rechtsberatung auf dem Gebiet des allgemeinen Zivilrechts anzubieten. Zusammen mit sozialen Projektpartnern soll somit zukünftig sowohl Studierenden als auch Bedürftigen der Zugang zum Recht ermöglicht werden. Die studentischen Berater:innen erhalten neben dem Studium, über den theoretischen Rahmen hinaus, eine praxisorientierte Ausbildung und werden im Beratungsprozess durch Volljurist:innen unterstützt.

Die CMS Stiftung fördert die Studentische Rechtsberatung Trier im Gründungsprozess durch die Vermittlung von Pro-bono-Rechtsberatung.

Tatort Zukunft e. V. setzt sich für einen gerechten, humanen und effektiven Umgang mit Kriminalität ein. Der gemeinnützige Verein verknüpft Universitäten und Gefängnisse miteinander, um Menschen von außerhalb und innerhalb des Gefängnisses über Bildungs- und Beratungsangebote in Kontakt zu bringen. Der direkte Austausch fördert einerseits die Resozialisierung der Gefangenen und andererseits die Ausbildung der Studierenden. Ob bei einer kostenlosen Rechtsberatung für Gefangene und ihre Angehörigen, einem Jura- oder Modeseminar im Gefängnis: für die Teilnehmer*innen ist das „Gemeinsame Lernen“ ein transformatives Erlebnis – es ermöglicht eine unvergleichliche Bildungserfahrung, baut Vorurteile ab und schafft neue Perspektiven für das eigene Leben.

Die CMS Stiftung ermöglicht es dem Verein, sein Projekt „Recht verständlich“ in Berlin und weiteren Bundesländern umzusetzen. Dabei geht es um die ehrenamtliche Rechtsberatung zu Fragen des Strafvollzugs durch Studierende der Rechtswissenschaften vor Ort in der Strafvollzugsanstalt.

TEAM U - RESTART gGmbH

Die TEAM U – Restart gGmbH unterstützt Menschen, die von Insolvenz betroffen und in ihrer Existenz bedroht sind. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von TEAM U leisten emotionale und betriebswirtschaftliche „Erste Hilfe“.

Über das Internet, die Krisenhotline und über Selbsthilfegruppen helfen sie den Betroffenen, Übersicht über ihre Situation zu bekommen und lotsen sie durch die Krise. Die Angebote richten sich an Menschen in Notlagen, die betriebswirtschaftliche und juristische Unterstützung benötigen, sich aber keine (Rechts-)Beratung mehr leisten können und keine staatliche Unterstützung dafür erhalten. In den meisten Fällen sind dies Selbstständige und Inhaber kleiner Unternehmen.

Die CMS Stiftung fördert TEAM U, damit Betroffenen eine juristischen Erstberatung ermöglicht werden kann.

Guter Rechtsrat ist kostbar. Das gilt auch für Non-Profit-Organisationen, die wichtige Anliegen verfolgen, aber für die Klärung einer Rechtsfrage nicht die passende Auskunft erhalten oder nicht in der Lage sind, diese regulär zu bezahlen. Die Pro-bono-Rechtsberatung von UPJ, als Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger regionaler Mittlerorganisationen in Deutschland, verbindet Non-Profit-Organisationen mit erfahrenen Anwälten engagierter Kanzleien, die diese Organisationen bei spezifischen Rechtsproblemen unentgeltlich und zeitlich begrenzt unterstützen.

Die CMS Stiftung fördert den Aufbau dieses Projekts gemeinsam mit dem Pro Bono Deutschland e. V. und vielen Rechtsanwaltskanzleien.

Verikom verikom – Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Einrichtungen und Angeboten an insgesamt acht Standorten in Hamburg. verikom setzt sich für Gerechtigkeit, Antirassismus und Gewaltfreiheit ein, für ein respektvolles Miteinander und die Gleichberechtigung aller unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Hautfarbe, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung.
Vier Gewaltschutzprojekte unterstützen Betroffene von häuslicher Gewalt, Stalking, Gewalt aufgrund von sexueller Orientierung und Identität sowie Zwangsheirat. Neben Krisenintervention und psychosozialer Beratung erhalten Menschen mit diesen Gewalterfahrungen Rat und Informationen zu Opferschutzrechten und anderen Schutzmaßnahmen. Zielgruppen sind Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, Jugendliche, mittelbar betroffene Kinder sowie besonders vulnerable und zugleich schwer erreichbare Zielgruppen wie Ältere und Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung. Menschen aus sog. LSBTI*-Gruppe zählen ebenso dazu.

Die CMS Stiftung setzt sich dafür ein, dass Betroffene verikom-Klient*innen, die finanziell bedürftig sind, eine adäquate rechtliche Beratung erhalten.

Zentrum ÜBERLEBENDas Zentrum ÜBERLEBEN setzt sich national und international für Überlebende von Folter und Kriegsgewalt ein. Bei uns suchen Männer, Frauen und Kinder aus rund 50 Ländern Hilfe – momentane Brennpunkte sind: Syrien, Irak, Afghanistan, Tschetschenien, Türkei, Kosovo, Libyen und Eritrea. Die Hilfesuchenden erhalten medizinische, psychotherapeutische, sozialarbeiterische und integrative Unterstützung. Um Sprachbarrieren im interkulturellen Beratungs- und Behandlungssetting zu überwinden, arbeiten wir mit speziell geschulten Sprach- und Kulturmittler/innen zusammen. Neben der Rehabilitation von traumatisierten Geflüchteten steht auch die Integration und berufliche Qualifizierung bis hin zur gesellschaftlichen Teilhabe von Menschen mit unterschiedlichen Flucht- und Migrationserfahrungen im Mittelpunkt unserer Arbeit. Im Zentrum ÜBERLEBEN gGmbH wird seit 2016 die operative Tätigkeit des 1992 gegründeten Behandlungszentrum für Folteropfer bzfo e. V. fortgeführt.

Die CMS Stiftung fördert die Weiterentwicklung und nachhaltige Implementierung der Dokumentation von Folterspuren.

Zündfunke e.V.

Zündfunke ist eine Fachberatungsstelle bei sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen, die sich an Betroffene sowie deren Bezugspersonen und Fachkräfte in Hamburg richtet. Die Anliegen können dabei sehr unterschiedlich sein: Vom ersten Verdacht auf sexualisierte Gewalt, über Fragen zu den weiteren Handlungsschritten bis hin zu einem anstehenden Strafprozess. Darüber hinaus unterstützt Zündfunke Frauen, die in ihrer Kindheit von sexuellem Missbrauch betroffen waren. Zündfunke ist außerdem präventiv tätig: dazu gehören Projekte ab dem Vorschulalter sowie Fortbildungen für Fachkräfte und Eltern. Bei Bedarf kann Zündfunke an erfahrene Opferanwälte vermitteln.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Erstberatungsgespräche für finanziell bedürftige Betroffene und deren Bezugspersonen. Außerdem unterstützte die Stiftung die Anschaffung moderner IT-Ausstattung, damit auch in Pandemie-Zeiten die Kommunikation mit der Zielgruppe aufrechterhalten werden kann.

Abgeschlossene Förderungen:
  • CariLaw Bielefeld
  • KARO e.V.
  • Lilith e.V.
  • Rechtsberatung für Bedürftige Osnabrück e.V.
  • Refugee Law Clinic Regensburg
  • Law & Legal Studentische Rechtsberatung e.V., Tübingen (vormals „Refugee Law Clinic Tübingen“)
  • Schutzhöhle e.V.
  • SOLWODI e.V.
  • Verband der Rechtsauskunftsstellen e.V.