Hand in Hand den Rücken stärken. Unsere Stiftung hilft helfen.

Wir wissen viel, aber nicht alles. Daher arbeiten wir mit ausgewählten Organisationen zusammen, die dichter am Geschehen sind und wissen, wie die beste und effektivste Unterstützung aussieht.

Die CMS Stiftung arbeitet unter anderem mit folgenden Kooperationspartnern zusammen:

Die Beratungsstelle Allerleirauh in Hamburg bietet Mädchen und Jungen im Fall sexuellen Missbrauchs Hilfe und Unterstützung. Der zweite Schwerpunkt ist Prävention von sexueller Gewalt. Allerleirauh unterstützt durch kostenlose Beratung und therapeutische Begleitung darin, die Folgen der Gewalterfahrung zu verarbeiten und sich aus einem eventuell akut bestehenden Gewaltverhältnis zu lösen. Bei Bedarf vermittelt Allerleirauh Kontakt zu erfahrenen Anwälten.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Rechtsberatungsgespräche.

ArrivalAid ist eine Initiative zur Ausbildung und Fortbildung von Ehrenamtlichen, die Flüchtlinge auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Asylsuchende haben oft zu wenige Informationen über den Verlauf ihres Asylverfahrens. Zudem wissen sie häufig nicht, worauf sie während der Anhörung beim BAMF achten müssen, damit ihre individuelle Situation wahrgenommen und berücksichtigt wird. Ausgebildete Ehrenamtliche unterstützen die Flüchtlinge mit einem dreistufigen Hilfsangebot. Dieses umfasst das vorbereitende Gespräch mit dem Asylsuchenden, die Begleitung zur Anhörung und die Nachbereitung des Termins. Das Programm sieht keine Rechtsberatung vor, vielmehr geht es um Begleitung und Beistand im Asylverfahren. ArrivalAid ist in München gestartet. Mit Unterstützung der CMS Stiftung hat ArrivalAid zusammen mit örtlichen Partnern Beratungsangebote in Düsseldorf, Gera, Frankfurt am Main und Stuttgart aufgebaut. Weitere Standorte sind in Planung.

Zudem fördert die CMS Stiftung den Aufbau der ArrivalAid-Integrationsbegleitung. Die Integrationsbegleitung unterstützt, ebenfalls durch geschulte Ehrenamtliche, Geflüchtete mit anerkannten Asylanträgen in den Bereichen Zugang zum Arbeitsmarkt, Wohnungssuche sowie Integration in die sozialen Sicherungssysteme.

CariLaw Bielefeld ist eine im Aufbau befindliche Kooperation zwischen der Caritas im Erzbistum Paderborn, dem örtlichen Caritasverband in Bielefeld und dem Lehrstuhl von Prof. Dr. Susanne Hähnchen der juristischen Fakultät der Universität Bielefeld. Das Projekt ermöglicht ehrenamtliche studentische Rechtsberatung für sozial Schwache. Die Studierenden können sich so bereits während des Studiums praktisch engagieren und unter kompetenter, fachkundiger Anleitung im Studium Erlerntes anwenden.

Die CMS Stiftung unterstützt in der Aufbauphase durch die Kostenübernahme einer koordinierenden studentischen Hilfskraft und beteiligt sich an der IT-Ausstattung der Initiative.

Seit seiner Gründung 1993 hilft Dunkelziffer e.V. Mädchen und Jungen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, sowie ihren Vertrauenspersonen. Die Organisation bietet Beratungsgespräche und Therapien an und engagiert sich in der Präventionsarbeit. Angestrebt wird die Verbesserung der Situation kindlicher Opfer sexueller Gewalt bereits vor Erstattung einer Anzeige, im polizeidienstlichen Ermittlungsverfahren und in der Gerichtsverhandlung, z.B. durch zügige Durchführung der Strafverfahren und Vermeidung von Mehrfachvernehmungen. Darüber hinaus werden Schulungen für Kriminalbeamte, Staatsanwälte und Richter angeboten. Mit dieser bundesweit einzigartigen Initiative gelingt es Dunkelziffer e.V., alle an der Ermittlung beteiligten Berufsgruppen im Kampf gegen Kinderpornografie zu stärken und den Austausch zu fördern.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten von Beratungsgesprächen und beteiligt sich an der Finanzierung der Seminare.

Die Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt, die unter der Trägerschaft des Frauennotrufs Kiel e. V. steht, ist eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Über Öffentlichkeitsarbeit, Fachtagungen, Fortbildungen und Netzwerkarbeit zielt die Frauenberatungs- und Fachstelle außerdem auf Sensibilisierung der Öffentlichkeit, um Gewalt gegen Frauen und Diskriminierung von Frauen entgegenzuwirken. Das Beratungsangebot für Betroffene umfasst Unterstützung und Begleitung bei der Bewältigung erlebter sexueller Gewalt und richtet sich neben den Betroffenen auch an professionelle Unterstützerinnen, unterstützende Angehörige und Vertrauenspersonen.

Die CMS Stiftung fördert anonyme Beratungen bei Anwältinnen zu den rechtlichen Fragen, die in Zusammenhang mit der erlebten Gewalt und deren Folgen stehen.

Der Münchner H-TEAM e. V. bietet ambulante Dienstleistungen für Menschen an, die von Krankheit, Unfall oder sozialen Nöten betroffen sind oder denen der Verlust der Wohnung bevorsteht. Der Buchstabe H steht als Abkürzung für „Hilfe/Helfer“. Das H-TEAM hat sieben verschiedene Hilfeabteilungen. Eine davon ist die kostenlose Rechtsberatung für finanziell Bedürftige. Derzeit beraten an drei Vormittagen in der Woche Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in allen Rechtsgebieten. Im Jahre 2017 fanden 688 Beratungen statt.

Die CMS Stiftung unterstützt dieses Projekt, indem sie sich an der Gesamtfinanzierung der rechtlichen Anlaufstelle für Bedürftige beteiligt.

Der Verein Lilith bietet im Raum Pforzheim individuelle Hilfe in Fällen sexualisierter Gewalt an Mädchen und Jungen an. Der Verein ist auf die Beratung von Kindern und Jugendlichen bis zu einem Alter von 18 Jahren spezialisiert, was ggf. auch eine anwaltliche Beratung einschließt. Jährlich wenden sich jedoch ca. 25 bis 30 Betroffene an den Verein, die älter als 18 Jahre sind. Da es in der Region keine direkte Anlaufstelle für diese Altersgruppe gibt, bietet der Verein auch für diese Zielgruppe erste orientierende Beratungen an, jedoch steht dem Verein hierfür kein Budget zur Verfügung. Für einige dieser Personen ist auch eine juristische Beratung von großer Bedeutung.

Die CMS Stiftung übernimmt im Falle finanzieller Bedürftigkeit die Kosten für die anwaltliche Erstberatung dieser Personen.

Rechtsberatung für Bedürftige Osnabrück e.V. bietet finanziell schwächer gestellten Menschen einen einfachen und kostenfreien Zugang zu kompetenter Rechtsberatung. Am meisten gefragt sind die Gebiete Sozial- und Arbeitsrecht, allgemeines Zivilrecht (Schwerpunkt Mietrecht) und Verwaltungsrecht. Ratsuchende können ohne Anmeldung in die Sprechstunde kommen und werden von Studierenden der Rechtswissenschaften der Universität Osnabrück ab dem 4. Fachsemester beraten. Bei jedem Termin sind zugelassene Rechtsanwälte anwesend, um die Richtigkeit und Qualität der Auskunftserteilung zu gewährleisten.

Die CMS Stiftung übernahm die Gründungskosten des Vereins.

In der Refugee Law Clinic Hamburg engagieren sich Studierende der Rechtswissenschaften ehrenamtlich in der Rechtsberatung für Geflüchtete und werden regelmäßig fortgebildet. Der Fokus der Beratungen liegt auf den Themengebieten Familiennachzug, Dublin-Verfahren und auf der Vorbereitung der asylrechtlichen Anhörung.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Supervision der studentischen Rechtsberater durch erfahrene Rechtsanwälte und Professoren.

Die Refugee Law Clinic Trier e.V. ist eine erste Anlaufstelle für Asylsuchende, die mit einem für sie fremden Rechts- und Verwaltungssystem konfrontiert sind. Studierende der Rechtswissenschaften beraten ehrenamtlich Asylsuchendende zum Asyl- und Aufenthaltsrecht, zur Familienzusammenführung und zum Asylbewerberleistungsgesetz. Neben diesem beratenden Schwerpunkt bietet die RLC Trier Vernetzung zwischen Schutzsuchenden und Akteuren der Flüchtlingshilfe, bspw. zu psychologischen Beratungsstellen.

Die CMS Stiftung trägt die Mietkosten für die Beratungsräumlichkeiten.

In der Refugee Law Clinic Tübingen beraten Studierende der Rechtswissenschaft ehrenamtlich Flüchtlinge in Fragen des Migrations- und Ausländerrechts. Beispielsweise werden die Schutzsuchenden, neben grundlegenden Hinweisen zum Asylverfahren und zur Anhörung vor dem Bundesamt für Migration, auch über ihre Rechte und Pflichten im Asylverfahren informiert. Die RLC Tübingen ist Teil der deutschlandweit operierenden studentischen Rechtsberatung Law&Legal mit Standorten in Frankfurt am Main, Berlin, Tübingen, Bayreuth, München und Heidelberg.

Die CMS Stiftung unterstützt die RLC Tübingen durch Übernahme der Kosten für die inhaltliche Ausbildung der Teilnehmer (Workshops mit Rechtsanwälten, Literatur) sowie für die Verbesserung der IT-Infrastruktur.

Die Fachberatungsstelle des Vereins Schutzhöhle, eines Trägers der freien Jugendhilfe, ist eine Anlaufstelle für von sexueller Gewalt betroffene Kinder, Jugendliche und deren Eltern in der Region Hof (Saale). Der Verein bietet Präventionsprojekte ab dem Vorschulalter bis zur Oberstufe an. Ein weiteres Tätigkeitsfeld sind Fachveranstaltungen sowie die Beratung in rechtlicher Hinsicht. Viele Betroffene kommen mit strafrechtlichen Fragen in die Beratung und werden von Schutzhöhle an externe Rechtsanwälte vermittelt.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der anwaltlichen Erstberatung für die Betroffenen und/oder deren Bezugspersonen.

SOLWODI (SOLidarity with WOmen in DIstress) unterstützt weibliche Opfer von Menschenhandel, Zwangsprostitution, Zwangsheirat und anderen Formen von Gewalt und Ausbeutung. SOLWODI bietet in 18 deutschlandweiten Fachberatungsstellen und acht Schutzwohnungen eine ganzheitliche psychosoziale Betreuung und Beratung, sichere Unterbringung, medizinische Hilfe, ggf. Unterstützung bei gewünschter Rückkehr in die Heimatländer sowie die Vermittlung juristischer Hilfe. Hierfür steht SOLWODI ein Netzwerk von externen Anwälten zur Verfügung, jedoch kein Budget.

Die CMS Stiftung unterstützt SOLWODI bundesweit in allen 18 Fachberatungsstellen, indem sie die Kosten für die juristische Erstberatung der Betroffenen übernimmt. Sofern notwendig, beinhaltet dies auch die Übernahme von Dolmetscherleistungen.

Der Straßenkinder e. V. setzt sich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, die aus dem gesamten Bundesgebiet stammen und in Berlin auf der Straße leben. Dabei unterstützt das Team durch Notversorgung wie durch mobile Essensausgaben, aufsuchende Straßensozialarbeit zu Fuß oder durch das Beratungsfahrzeug, um Kontakt aufzubauen und weiterführende Hilfen anzubieten. Zudem bietet der Verein mit seinen Anlauf- und Beratungsstellen die Möglichkeit, sich aufzuwärmen, die Kleiderkammer sowie Dusch- und Waschmöglichkeiten zu nutzen und an aktivierenden und tagesstrukturierende Maßnahmen teilzunehmen. Durch die Sozial- und Rechtsberatung und die intensive Einzelbetreuung und Begleitung zu Ämtern und Institutionen, unterstützen die Streetworker die Jugendlichen dann Stück für Stück auf dem Weg zurück in ein geregeltes Leben.

Die CMS Stiftung fördert die regelmäßig stattfindende Anwaltssprechstunde für die Jugendlichen auf der Straße und unterstützt die Fort- und Weiterbildung der Streetworker zu rechtlichen Themen.

In Kooperation mit der Göttinger Tafel bieten Studierende der Rechtswissenschaft der Georg-August-Universität Göttingen kostenlose Rechtsberatung für finanziell Bedürftige an. Auch die Studierenden haben einen Gewinn durch die Beratung: Sie beginnen früh mit dem Erlernen und Trainieren des wichtigen Mandantengesprächs. Darüber hinaus kommen die Studierenden in Kontakt mit ihrer späteren beruflichen Praxis.

Die CMS Stiftung unterstützt die studentische Rechtsberatung durch die Übernahme der Kosten für Dozenten, die die Studierenden in Mandantengesprächen schulen, sowie durch die Kostenübernahme von Sachmitteln, sodass die Rechtsberatung direkt in den Räumen der Göttinger Tafel stattfinden kann.

Suse – sicher und selbstbestimmt. Im Recht.

Das Projekt des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hat zum Ziel, den Zugang zum Recht für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderungen und anderen Beeinträchtigungen zu verbessern, da diese in höherem Maße von Gewalt betroffen oder davon bedroht sind als Menschen ohne Behinderungen. Zudem bleibt ihnen der Zugang zu rechtlichen Schritten oftmals versperrt. Das Projekt Suse möchte diese Barrieren sichtbar machen und daraus Handlungsansätze entwickeln. Dabei greift es auf partizipative Methoden zurück, um die Zielgruppe aktiv mit einzubeziehen. Die einzelnen Projektbausteine bestehen u.a. aus einer Bestandsaufnahme, der Erstellung barrierearmer Informationsmaterialien zu den Rechten von Frauen und Mädchen mit Behinderungen (bspw. zum Ablauf von Gerichtsverfahren oder Handlungsmöglichkeiten bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz) sowie für Fachkräfte, um für die Bedarfe von gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen mit Behinderungen bezogen auf ihren Zugang zum Recht zu sensibilisieren. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Oktober 2017 bis September 2020.

Die CMS Stiftung unterstützt „Suse – sicher und selbstbestimmt. Im Recht“ Projekt durch eine Beteiligung an der Gesamtfinanzierung. Neben Aktion Mensch e.V. ist sie alleiniger Förderer der vielfältigen Projektmaßnahmen.

Guter Rechtsrat ist kostbar. Das gilt auch für Non-Profit-Organisationen, die wichtige Anliegen verfolgen, aber für die Klärung einer Rechtsfrage nicht die passende Auskunft erhalten oder nicht in der Lage sind, diese regulär zu bezahlen. Die Pro-bono-Rechtsberatung von UPJ, als Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger regionaler Mittlerorganisationen in Deutschland, verbindet Non-Profit-Organisationen mit erfahrenen Anwälten engagierter Kanzleien, die diese Organisationen bei spezifischen Rechtsproblemen unentgeltlich und zeitlich begrenzt unterstützen.

Die CMS Stiftung fördert den Aufbau dieses Projekts gemeinsam mit dem Pro Bono Deutschland e. V. und vielen Rechtsanwaltskanzleien.

Zündfunke e.V.

Zündfunke ist eine Fachberatungsstelle bei sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen, die sich an Betroffene sowie deren Bezugspersonen und Fachkräfte in Hamburg richtet. Die Anliegen können dabei sehr unterschiedlich sein: Vom ersten Verdacht auf sexualisierte Gewalt, über Fragen zu den weiteren Handlungsschritten bis hin zu einem anstehenden Strafprozess. Darüber hinaus unterstützt Zündfunke Frauen, die in ihrer Kindheit von sexuellem Missbrauch betroffen waren. Zündfunke ist außerdem präventiv tätig: dazu gehören Projekte ab dem Vorschulalter sowie Fortbildungen für Fachkräfte und Eltern. Bei Bedarf kann Zündfunke an erfahrene Opferanwälte vermitteln.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Erstberatungsgespräche für finanziell bedürftige Betroffene und deren Bezugspersonen.