Hand in Hand den Rücken stärken. Unsere Stiftung hilft helfen.

Wir wissen viel, aber nicht alles. Daher arbeiten wir mit ausgewählten Organisationen zusammen, die dichter am Geschehen sind und wissen, wie die beste und effektivste Unterstützung aussieht.

Die CMS Stiftung arbeitet aktuell unter anderem mit folgenden Kooperationspartnern zusammen:

Die Beratungsstelle Allerleirauh in Hamburg bietet Mädchen und Jungen im Fall sexuellen Missbrauchs Hilfe und Unterstützung. Der zweite Schwerpunkt ist Prävention von sexueller Gewalt. Allerleirauh unterstützt durch kostenlose Beratung und therapeutische Begleitung darin, die Folgen der Gewalterfahrung zu verarbeiten und sich aus einem eventuell akut bestehenden Gewaltverhältnis zu lösen. Bei Bedarf vermittelt Allerleirauh Kontakt zu erfahrenen Anwälten.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Rechtsberatungsgespräche.

ArrivalAid ist eine Initiative zur Ausbildung und Fortbildung von Ehrenamtlichen, die Flüchtlinge auf den Anhörungstermin beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) vorbereiten und sie zu diesem begleiten. Asylsuchende haben oft zu wenige Informationen über den Verlauf ihres Asylverfahrens. Zudem wissen sie häufig nicht, worauf sie während der Anhörung beim BAMF achten müssen, damit ihre individuelle Situation wahrgenommen und berücksichtigt wird. Ausgebildete Ehrenamtliche unterstützen die Flüchtlinge mit einem dreistufigen Hilfsangebot. Dieses umfasst das vorbereitende Gespräch mit dem Asylsuchenden, die Begleitung zur Anhörung und die Nachbereitung des Termins. Das Programm sieht keine Rechtsberatung vor, vielmehr geht es um Begleitung und Beistand im Asylverfahren. ArrivalAid ist in München gestartet. Mit Unterstützung der CMS Stiftung hat ArrivalAid zusammen mit örtlichen Partnern Beratungsangebote an verschiedenen Standorten in Deutschland aufgebaut.

Zudem fördert die CMS Stiftung den Aufbau der ArrivalAid-Integrationsbegleitung. Die Integrationsbegleitung unterstützt, ebenfalls durch geschulte Ehrenamtliche, Geflüchtete mit anerkannten Asylanträgen in den Bereichen Zugang zum Arbeitsmarkt, Wohnungssuche sowie Integration in die sozialen Sicherungssysteme.

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Täter-Opfer-Ausgleich e. V. (BAG TOA)

Die BAG TOA setzt sich für Qualitätssicherung und Fortentwicklung des Täter-Opfer-Ausgleichs ein. Die Bundesarbeitsgemeinschaft vertritt die Interessen der TOA-Fachstellen und Mediatoren in Strafsachen. Sie fordert von Justiz und Politik die Absicherung und Ausweitung der Mediationsangebote. Jedes Opfer und jeder Täter einer Straftat soll bei Interesse die Möglichkeit zu einem qualifizierten Mediationsangebot in Strafsachen haben.

Die BAG TOA hat mit Unterstützung der CMS Stiftung einen zeitlich begrenzten Sonderfonds eingerichtet, um Opfern und Tätern schwerster Straftaten die Möglichkeit für ein qualifiziertes Mediationsangebot zu schaffen, solange es hierzu keine bundesweite Finanzierungsmöglichkeit gibt. Aus dem Sonderfonds werden auf Antrag eines Betroffenen Mediationsverfahren bezuschusst werden, für die es derzeit keine öffentliche Finanzierung gibt.

Seit seiner Gründung 1993 hilft Dunkelziffer e.V. Mädchen und Jungen, die sexuelle Gewalt erfahren haben, sowie ihren Vertrauenspersonen. Die Organisation bietet Beratungsgespräche und Therapien an und engagiert sich in der Präventionsarbeit. Angestrebt wird die Verbesserung der Situation kindlicher Opfer sexueller Gewalt bereits vor Erstattung einer Anzeige, im polizeidienstlichen Ermittlungsverfahren und in der Gerichtsverhandlung, z.B. durch zügige Durchführung der Strafverfahren und Vermeidung von Mehrfachvernehmungen. Darüber hinaus werden Schulungen für Kriminalbeamte, Staatsanwälte und Richter angeboten. Mit dieser bundesweit einzigartigen Initiative gelingt es Dunkelziffer e.V., alle an der Ermittlung beteiligten Berufsgruppen im Kampf gegen Kinderpornografie zu stärken und den Austausch zu fördern.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten von Beratungsgesprächen und beteiligt sich an der Finanzierung der Seminare.

Die Frauenberatungs- und Fachstelle bei sexueller Gewalt, die unter der Trägerschaft des Frauennotrufs Kiel e.V. steht, ist eine Anlaufstelle für Frauen und Mädchen ab 16 Jahren, die sexuelle Gewalt erlebt haben. Über Öffentlichkeitsarbeit, Fachtagungen, Fortbildungen und Netzwerkarbeit zielt die Frauenberatungs- und Fachstelle außerdem auf Sensibilisierung der Öffentlichkeit, um Gewalt gegen Frauen und Diskriminierung von Frauen entgegenzuwirken. Das Beratungsangebot für Betroffene umfasst Unterstützung und Begleitung bei der Bewältigung erlebter sexueller Gewalt und richtet sich neben den Betroffenen auch an professionelle Unterstützerinnen, unterstützende Angehörige und Vertrauenspersonen.

Die CMS Stiftung fördert anonyme Beratungen bei Anwältinnen zu den rechtlichen Fragen, die in Zusammenhang mit der erlebten Gewalt und deren Folgen stehen.

Der Münchner H-TEAM e.V. bietet ambulante Dienstleistungen für Menschen an, die von Krankheit, Unfall oder sozialen Nöten betroffen sind oder denen der Verlust der Wohnung bevorsteht. Der Buchstabe H steht als Abkürzung für „Hilfe/Helfer“. Das H-TEAM hat sieben verschiedene Hilfeabteilungen. Eine davon ist die kostenlose Rechtsberatung für finanziell Bedürftige. Derzeit beraten an drei Vormittagen in der Woche Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte in allen Rechtsgebieten. Im Jahre 2017 fanden 688 Beratungen statt.

Die CMS Stiftung unterstützt dieses Projekt, indem sie sich an der Gesamtfinanzierung der rechtlichen Anlaufstelle für Bedürftige beteiligt.

IJM Deutschland e.V.

IJM Deutschland ist der deutsche Zweig der internationalen Menschenrechtsorganisation International Justice Mission (IJM). Weltweit setzt sich IJM für die Rechte finanziell bedürftiger Menschen ein, die von Gewalt betroffen sind. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Bekämpfung von Menschenhandel und moderner Sklaverei. In Zusammenarbeit mit den Regierungen der IJM-Projektländer verbessert IJM auf der ganzen Welt die Funktionsfähigkeit von Rechtssystemen zum wirksamen Schutz von Menschen. Damit wird der gesamten Region signalisiert, dass die Ausbeutung von Menschen und die Verletzung ihrer Rechte nicht straffrei bleibt. Für eine nachhaltige Veränderung schult IJM Polizisten, Staatsanwälte und Richter und stärkt gleichzeitig Betroffene, indem sie von IJM durch eine psychosoziale Nachsorge in ein eigenständiges Leben begleitet werden.

Die CMS Stiftung beteiligt sich an der Förderung des Aufbaus einer IJM-Präsenz in Bukarest, um den Menschenhandel in und durch Rumänien nach Westeuropa einzudämmen.

Die Vereinsarbeit von KARO e.V. gilt dem Kampf gegen Zwangsprostitution, sexuelle Ausbeutung und Menschenhandel. Daraus resultieren Projekte zum Schutz, zur Unterstützung sowie psychologischen, medizinischen und sozialen Beratung Betroffener von Gewalt aller Art. KARO e.V. bekämpft rassistisch, religiös und sexistisch motivierte Diskriminierung und engagiert sich für die Umsetzung der Menschen- und Kinderrechte. Der Verein leistet länderübergreifend: Beratung, Betreuung, Begleitung und weiterführenden Hilfen für Opfer von Zwangsprostitution und Menschenhandel sowie diesbezügliche Hilfestellungen für Prostituierte aller Nationalitäten, die in Straßenstrichbereichen und bordellähnlichen Einrichtungen tätig sind. Vordergründig ist die Unterstützung beim Ausstieg aus der Szene und bei der Wiedereingliederung bzw. Rückführung der Opfer in sichere soziale Strukturen ihrer Herkunftsländer.
Die CMS Stiftung förderte die Kosten einer Eintragung der Vereinsniederlassung in Cheb/CZ.

Die Opferhilfe Hamburg ist eine professionelle Krisenberatungsstelle für Erwachsene, die aktuell oder in der Vergangenheit Opfer einer Straftat geworden sind. Sie bietet psychologische, traumaspezifische Beratung durch ärztliche und psychologische Psychotherapeuten an. Auch Angehörige und Zeugen einer Straftat können durch die Opferhilfe beraten werden. Die Beratung ist kostenfrei und kann auch anonym erfolgen. Zusätzlich bieten die Mitarbeiter Fortbildungen zu den Themen häusliche und sexualisierte Gewalt, Stalking und Traumafolgen an.

Die CMS Stiftung übernimmt im Falle fehlender finanzieller Mittel die Kosten des ersten Rechtsberatungsgesprächs.

ParaGreif – studentische Rechtsberatung e.V.

ParaGreif – studentische Rechtsberatung e.V. bietet Bedürftigen aus Greifswald eine kostenfreie Rechtsberatung in vielen Fragen des Zivil- und öffentlichen Rechts. Der praktische Schwerpunkt liegt dabei auf dem Vertragsrecht (Telefonverträge, Mietverträge, Verbraucherschutzrecht). Engagierte Studierende und wissenschaftliche Mitarbeiter der Universität Greifswald beraten ehrenamtlich unter der Betreuung kompetenter Volljuristen und stellen so eine erste Anlaufstelle für Hilfesuchende dar. Die Berater erhalten regelmäßige Aus- und Fortbildung, um einen hohen Standard der Beratung sicherzustellen. Durch die Verbindung von Theorie und Praxis erhalten sie eine umfassende Ausbildung, die über das an der Universität Gelehrte hinaus geht – und tun so noch etwas Gutes für jene, die einen kostenpflichtigen Rechtsrat schwer oder gar nicht bekommen können.

Die CMS-Stiftung unterstützt ParaGreif durch die Finanzierung eines Seminares, das der Ausbildung der Berater dient.

In der Refugee Law Clinic Hamburg engagieren sich Studierende der Rechtswissenschaften ehrenamtlich in der Rechtsberatung für Geflüchtete und werden regelmäßig fortgebildet. Der Fokus der Beratungen liegt auf den Themengebieten Familiennachzug, Dublin-Verfahren und auf der Vorbereitung der asylrechtlichen Anhörung.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Supervision der studentischen Rechtsberater durch erfahrene Rechtsanwälte und Professoren.

Der Refugee Law Clinic Jena e.V. bietet Geflüchteten Hilfestellung an, um sich im deutschen Rechtssystem zurechtzufinden. Dazu bieten vorwiegend Studierende der Rechtswissenschaften unter Anleitung von Volljurist:innen niedrigschwellige, ehrenamtliche Rechtsberatung im Ausländerrecht sowie Unterstützung im Verwaltungsverfahren an. Zur Qualifizierung neuer Beratender organisiert der Verein ein jährliches Ausbildungsprogramm in den relevanten Rechtsbereichen entsprechend dem clinical-legal-education Ansatz.

Die CMS Stiftung trägt die Kosten des Ausbildungsdurchgangs 2019.

Die Refugee Law Clinic Trier e.V. ist eine erste Anlaufstelle für Asylsuchende, die mit einem für sie fremden Rechts- und Verwaltungssystem konfrontiert sind. Studierende der Rechtswissenschaften beraten ehrenamtlich Asylsuchendende zum Asyl- und Aufenthaltsrecht, zur Familienzusammenführung und zum Asylbewerberleistungsgesetz. Neben diesem beratenden Schwerpunkt bietet die RLC Trier Vernetzung zwischen Schutzsuchenden und Akteuren der Flüchtlingshilfe, bspw. zu psychologischen Beratungsstellen.

Die CMS Stiftung trägt die Mietkosten für die Beratungsräumlichkeiten.

Die Fachberatungsstelle des Vereins Schutzhöhle, eines Trägers der freien Jugendhilfe, ist eine Anlaufstelle für von sexueller Gewalt betroffene Kinder, Jugendliche und deren Eltern in der Region Hof (Saale). Der Verein bietet Präventionsprojekte ab dem Vorschulalter bis zur Oberstufe an. Ein weiteres Tätigkeitsfeld sind Fachveranstaltungen sowie die Beratung in rechtlicher Hinsicht. Viele Betroffene kommen mit strafrechtlichen Fragen in die Beratung und werden von Schutzhöhle an externe Rechtsanwälte vermittelt.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der anwaltlichen Erstberatung für die Betroffenen und/oder deren Bezugspersonen.

Der Straßenkinder e.V. setzt sich für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene ein, die aus dem gesamten Bundesgebiet stammen und in Berlin auf der Straße leben. Dabei unterstützt das Team durch Notversorgung wie durch mobile Essensausgaben, aufsuchende Straßensozialarbeit zu Fuß oder durch das Beratungsfahrzeug, um Kontakt aufzubauen und weiterführende Hilfen anzubieten. Zudem bietet der Verein mit seinen Anlauf- und Beratungsstellen die Möglichkeit, sich aufzuwärmen, die Kleiderkammer sowie Dusch- und Waschmöglichkeiten zu nutzen und an aktivierenden und tagesstrukturierende Maßnahmen teilzunehmen. Durch die Sozial- und Rechtsberatung und die intensive Einzelbetreuung und Begleitung zu Ämtern und Institutionen, unterstützen die Streetworker die Jugendlichen dann Stück für Stück auf dem Weg zurück in ein geregeltes Leben.

Die CMS Stiftung fördert die regelmäßig stattfindende Anwaltssprechstunde für die Jugendlichen auf der Straße und unterstützt die Fort- und Weiterbildung der Streetworker zu rechtlichen Themen.

Pro Bono Heidelberg – Studentische Rechtsberatung e.V. berät auf unentgeltlicher Basis in Fragen des Zivil- und des Asylrechts. Das Ressort Zivilrecht befasst sich in erster Linie mit Problemen aus dem Miet-, Arbeits- oder aus dem allgemeinen Vertragsrecht. Schwerpunkt des Ressorts Asylrecht bildet die asylrechtliche Beratung im Rahmen von Sprechstunden. Dabei konzentriert sich die Beratungstätigkeit auf die allgemeine Auskunft zu asylrechtlichen Fragestellungen sowie auf die gezielte Vorbereitung von Asylbewerbern und Flüchtlingen auf ihre Anhörung beim BAMF. Des Weiteren engagiert sich der Verein regelmäßig im Rahmen von Vorträgen und vermittelt Hospitationsmöglichkeiten für Studierende in den unentgeltlichen Beratungsstunden des Anwaltsvereins Heidelbergs.

Suse – sicher und selbstbestimmt. Im Recht.

Das Projekt des Bundesverbands Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hat zum Ziel, den Zugang zum Recht für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen mit Behinderungen und anderen Beeinträchtigungen zu verbessern, da diese in höherem Maße von Gewalt betroffen oder davon bedroht sind als Menschen ohne Behinderungen. Zudem bleibt ihnen der Zugang zu rechtlichen Schritten oftmals versperrt. Das Projekt Suse möchte diese Barrieren sichtbar machen und daraus Handlungsansätze entwickeln. Dabei greift es auf partizipative Methoden zurück, um die Zielgruppe aktiv mit einzubeziehen. Die einzelnen Projektbausteine bestehen u.a. aus einer Bestandsaufnahme, der Erstellung barrierearmer Informationsmaterialien zu den Rechten von Frauen und Mädchen mit Behinderungen (bspw. zum Ablauf von Gerichtsverfahren oder Handlungsmöglichkeiten bei sexueller Belästigung am Arbeitsplatz) sowie für Fachkräfte, um für die Bedarfe von gewaltbetroffenen Frauen und Mädchen mit Behinderungen bezogen auf ihren Zugang zum Recht zu sensibilisieren. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von Oktober 2017 bis September 2020.

Die CMS Stiftung unterstützt „Suse – sicher und selbstbestimmt. Im Recht“ Projekt durch eine Beteiligung an der Gesamtfinanzierung. Neben Aktion Mensch e.V. ist sie alleiniger Förderer der vielfältigen Projektmaßnahmen.

TEAM U - RESTART gGmbH

Die TEAM U – Restart gGmbH unterstützt Menschen, die von Insolvenz betroffen und in ihrer Existenz bedroht sind. Die ehrenamtlichen Mitarbeiter von TEAM U leisten emotionale und betriebswirtschaftliche „Erste Hilfe“.

Über das Internet, die Krisenhotline und über Selbsthilfegruppen helfen sie den Betroffenen, Übersicht über ihre Situation zu bekommen und lotsen sie durch die Krise. Die Angebote richten sich an Menschen in Notlagen, die betriebswirtschaftliche und juristische Unterstützung benötigen, sich aber keine (Rechts-)Beratung mehr leisten können und keine staatliche Unterstützung dafür erhalten. In den meisten Fällen sind dies Selbstständige und Inhaber kleiner Unternehmen.

Die CMS Stiftung fördert TEAM U, damit Betroffenen eine juristischen Erstberatung ermöglicht werden kann.

Guter Rechtsrat ist kostbar. Das gilt auch für Non-Profit-Organisationen, die wichtige Anliegen verfolgen, aber für die Klärung einer Rechtsfrage nicht die passende Auskunft erhalten oder nicht in der Lage sind, diese regulär zu bezahlen. Die Pro-bono-Rechtsberatung von UPJ, als Netzwerk engagierter Unternehmen und gemeinnütziger regionaler Mittlerorganisationen in Deutschland, verbindet Non-Profit-Organisationen mit erfahrenen Anwälten engagierter Kanzleien, die diese Organisationen bei spezifischen Rechtsproblemen unentgeltlich und zeitlich begrenzt unterstützen.

Die CMS Stiftung fördert den Aufbau dieses Projekts gemeinsam mit dem Pro Bono Deutschland e. V. und vielen Rechtsanwaltskanzleien.

Die wichtigsten Mitglieder des Verbands der Rechtsauskunftsstellen sind die ÖRA-Lübeck, die Resohilfe Lübeck und die ÖRA-Hamburg.

In der Öffentlichen Rechtsauskunftsstelle der Hansestadt Lübeck können Einwohnerinnen und Einwohner durch niedergelassene Rechtsanwälte Beratung in sämtlichen Rechtsgebieten erhalten. Sie berät auch Einwohnerinnen und Einwohner aus den unmittelbar umliegenden Kreisen Herzogtum Lauenburg, Stormarn, Ostholstein und Nordwestmecklenburg. Die Beratung muss sich dabei auf die juristische Einschätzung der Problemlage und dem Aufzeigen möglicher Handlungsoptionen beschränken.

Die RECHTSFÜRSORGE E.V. LÜBECK setzt sich als gemeinnütziger Verein seit über 170 Jahren dafür ein, straffällig gewordene Menschen durch verschiedene Maßnahmen beim Wiedereinstieg in das gesellschaftliche Leben zu unterstützen. Ergänzend bietet sie außerdem Hilfen für Opfer von Straftaten sowie eine Schuldnerberatung, die allen Bürgern offensteht. Sie nimmt Aufgaben im Rahmen der Sozialen Strafrechtspflege wahr und koordiniert vielfältige Beratungsangebote in der Straffälligen- und Opferhilfe. Bereits 1841 als Tochterverein der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit Lübeck gegründet, besteht die Resohilfe seit 1954 in ihrer heutigen Form und bietet als eingetragener gemeinnütziger Verein nicht nur Hilfen für Straffällige, sondern auch für Opfer von Straftaten und für überschuldete Menschen an. Sie arbeitet eng mit den Strafvollzugsorganen, Gerichten und anderen Behörden, der Bewährungshilfe und den freien Wohlfahrtsverbänden zusammen.

Die Öffentliche Rechtsauskunft und Vergleichsstelle in Hamburg, ÖRA, hat 2 Standbeine: zuvorderst können Hamburger*innen mit wenig finanziellen Ressourcen mündlichen Rechtsrat und schriftliche praktische Hilfe in ihren Rechtsproblemen erhalten. In diesem Zusammenhang führt die ÖRA-Hamburg auch zwei Mal jährlich eine Reihe von Infoveranstaltungen unter dem Titel „Gut zu wissen“ durch, die jetzt über den Verband der Rechtsauskunftsstellen e.V. durch unsere Stiftung bezuschusst werden.

Des Weiteren werden Verfahren der außergerichtlichen Streitbeilegung – nicht nur für Geringverdiener- angeboten. Somit wird ermöglicht, dass z.B. auch SGB II-Empfänger (Hartz 4) sehr kostengünstig die Chance haben, sich außergerichtlich zu einigen und kein streitiges Verfahren anstrengen zu müssen. Das dient nicht zuletzt auch den „Drittbeteiligten“ am Streit, z.B. Kindern. In diesem Zusammenhang organisiert die ÖRA als Mitveranstalter alle 2 Jahre den Hamburger Mediationstag der Mediationszentrale Hamburg e.V. , dieses Jahr zum 6. Mal am 19. Juni 2019.

Verikom verikom – Verbund für interkulturelle Kommunikation und Bildung e.V. ist ein gemeinnütziger Verein mit Einrichtungen und Angeboten an insgesamt acht Standorten in Hamburg. verikom setzt sich für Gerechtigkeit, Antirassismus und Gewaltfreiheit ein, für ein respektvolles Miteinander und die Gleichberechtigung aller unabhängig von Geschlecht, Herkunft, Religion, Hautfarbe, Behinderung, Alter und sexueller Orientierung.
Vier Gewaltschutzprojekte unterstützen Betroffene von häuslicher Gewalt, Stalking, Gewalt aufgrund von sexueller Orientierung und Identität sowie Zwangsheirat. Neben Krisenintervention und psychosozialer Beratung erhalten Menschen mit diesen Gewalterfahrungen Rat und Informationen zu Opferschutzrechten und anderen Schutzmaßnahmen. Zielgruppen sind Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund, Jugendliche, mittelbar betroffene Kinder sowie besonders vulnerable und zugleich schwer erreichbare Zielgruppen wie Ältere und Menschen mit Behinderung und Beeinträchtigung. Menschen aus sog. LSBTI*-Gruppe zählen ebenso dazu.

Die CMS Stiftung setzt sich dafür ein, dass Betroffene verikom-Klient*innen, die finanziell bedürftig sind, eine adäquate rechtliche Beratung erhalten.

Zündfunke e.V.

Zündfunke ist eine Fachberatungsstelle bei sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen, die sich an Betroffene sowie deren Bezugspersonen und Fachkräfte in Hamburg richtet. Die Anliegen können dabei sehr unterschiedlich sein: Vom ersten Verdacht auf sexualisierte Gewalt, über Fragen zu den weiteren Handlungsschritten bis hin zu einem anstehenden Strafprozess. Darüber hinaus unterstützt Zündfunke Frauen, die in ihrer Kindheit von sexuellem Missbrauch betroffen waren. Zündfunke ist außerdem präventiv tätig: dazu gehören Projekte ab dem Vorschulalter sowie Fortbildungen für Fachkräfte und Eltern. Bei Bedarf kann Zündfunke an erfahrene Opferanwälte vermitteln.

Die CMS Stiftung übernimmt die Kosten der Erstberatungsgespräche für finanziell bedürftige Betroffene und deren Bezugspersonen.

Abgeschlossene Förderungen:
  • CariLaw Bielefeld
  • Lilith e.V.
  • Rechtsberatung für Bedürftige Osnabrück e.V.
  • Refugee Law Clinic Gießen
  • Refugee Law Clinic Regensburg
  • Law & Legal Studentische Rechtsberatung e.V., Tübingen (vormals “Refugee Law Clinic Tübingen”)
  • SOLWODI e.V.
  • Studentische Rechtsberatung Göttingen